7 Tipps für ein nachhaltiges Ostern

//7 Tipps für ein nachhaltiges Ostern

7 Tipps für ein nachhaltiges Ostern

Der Osterhase kommt! Sorgen Sie dafür, dass er auch weiterhin in so grünem Gras hoppelt.

Zu Ostern wird traditionell der Kreuzigung und Auferstehung Christi angedacht. Doch gerade in Deutschland kommen noch zahlreiche weitere Bräuche dazu. Vom Osterhasen über das Fasten an Karfreitag bis zum Osterfeuer – es ist ein buntes Programm, und das nicht nur beim Eierbemalen. Während der Feiertage denkt man nicht immer an Umweltschutz – an die Mengen an Plastikdeko, an den Schokohasen mit Palmöl und die chemikalischen Eierfarben.

Einige Auswirkungen des Klimawandels sind nur noch schwierig aufzuhalten. Klimaanpassung wird deswegen täglich notwendiger. Doch das bedeutet auf keinen Fall, dass bereits alles verloren ist – vorausgesetzt, man handelt nachhaltig! Ein umweltfreundliches Osterfest kann so einfach sein und sogar Spaß machen. Lassen Sie sich von unseren Tipps inspirieren:

  • Ein Osternest ist immer eine schöne Überraschung. Die Nachhaltigkeit kann hier schon beim Korb beginnen. Ein Plastikkorb ist nicht nur schwer biologisch abbaubar, sondern auch längst nicht so lang haltbar wie ein hübscher Korb aus Holz, Weide oder Peddigrohr. Bastelfreudige Familien können gemeinsam Osterkörbe flechten oder die Eierkartons vom Färben zu Körben umfunktionieren. Holzkörbe gibt es aber auch oft in Supermärkten zur Obstbewahrung. Beim Dekogras müssen Sie auch nicht auf Plastik zurückgreifen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Auslegung aus Heu oder Kresse?
  • Kein Osterfest ohne bunte Eier! Für manche gehören echte Eier einfach zum Fest dazu. Hier gilt – “Kein Ei mit der 3”! Die drei kennzeichnet Käfighaltung auf Eiern. Holen Sie für das Osterfest Eier aus ökologischer Haltung, am besten von einem Bauernhof oder Biohändler Ihres Vertrauens.  Eine hübsche vegane Alternative zum Dekorieren sind Holzeier, die es zur Osterzeit in vielen Papiergeschäften zu Kaufen gibt.
  • Beim Eierfärben fängt der Spaß erst an – erst Recht, wenn man es umweltfreundlich tut. Mit natürlichen Farben zu experimentieren ist einfach und unterhaltsam für die Familie! Probieren Sie Kurkuma für gelbe, Spinat für grüne, rote Beete für rote und Möhren für orangefarbene Eier aus. Diese Gemüsesorten sind im April saisonal und deswegen sehr preiswert erhältlich.
  • Ersetzen Sie dieses Jahr den Weidenzweig durch etwas anderes. Im Frühling ernähren sich Bienen primär vom Weidenkätzchen, deswegen ist das Schneiden nicht überall erlaubt. Wir empfehlen stattdessen ein paar hübsche Seitentriebe vom Laubbaum. Laubbäume sind ein wundervolles Beispiel dafür, wie Klimawandel und Klimaanpassung ineinander greifen – sie mindern die Brandgefahr und erlauben der Erdoberfläche im Winter, mehr Sonnenlicht zu reflektieren und so dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken. Außerdem blühen ihre Triebe im April sehr hübsch auf!
  • Am Karfreitag wird in vielen Familien fleischfrei gegessen, was stets ein großes Plus für das Klima ist. Traditionell wird an diesem Tag oft Fisch zubereitet. Genießen Sie in diesem Jahr doch einen leckeren Karpfen. Dieser Fisch lebt in bayerischen Süßwasserteichen und ernährt sich hauptsächlich von Getreide – sowohl WWF als auch Greenpeace empfehlen ihn uneingeschränkt. Ein saisonales Menü zum Ostersonntag ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch günstiger und wegen seiner Frische so lecker. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kräftigen Lauchsuppe, einem herzhaften Kartoffelgratin mit regionalen Möhren und zum Nachtisch einem süßen Apfelkuchen?
  • Viele Schokohasen und andere Süßigkeiten werden mit großen Mengen Plastik verpackt. Backen Sie in diesem Jahr doch stattdessen Kekshasen, oder entscheiden Sie sich für einen möglichst plastikfreien Einkauf. In den meisten Discountermarken steckt außerdem Palmöl in der Schokolade, was dem Klima bekanntermaßen sehr schadet. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe beim Einkauf und kaufen Sie nach Möglichkeit Schokoladeneier mit dem Bio-Siegel.
  • Ein Osterfeuer ist eine schöne Tradition, die oft ganze Dörfer zusammenbringt. Selbst ein großes Feuer muss nicht so schlimm sein, wie es klingt. Die Insel Langeoog bietet beispielsweise ihren Anwohnern die Möglichkeit, kostenlos pflanzliche Abfälle zur Entfachung des Feuers mitzubringen. Wichtig ist, dass ausschließlich gut getrockneter Pflanzenschnitt verbrannt wird.

GreenAdapt wünscht frohe Feiertage, und allen christlichen Leser_innen eine besinnliche Osterzeit!

2018-03-28T07:42:03+00:00

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